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Die Galerie versammelt die unterschiedlichsten Menschen aus verschiedenen Ländern und Epochen. Viele kommen nach Wittstock, viele sind aber auch weggegangen, leben nun woanders. Die Gründe sind vielfältig: Beruf, Liebe, Krieg, Schicksal, Vertreibung, Studium, Abenteuerlust, etc. Alle Geschichten und alle Menschen, stehen auf Augenhöhe nebeneinander, schildern ausschließlich Selbsterlebtes. Die `Beweggründe´ werden nachvollziehbar. Als Interview-Methode hat es sich bewährt, ein DIN A4 Blatt in die mechanische Schreibmaschine einzuspannen und sich auf diesen Erzählraum zu beschränken. Mit seiner langen Erfahrung als Portrait-Autor für Deutschlandfunk Kultur gelingt es Gerhard Richter, aus einem langen Gespräch, vielen Details und ausufernden Schilderungen Satz für Satz eine kompakte Geschichte voller Strahlkraft entstehen zu lassen. Es gibt einen Pavillon und eine Sitzgruppe aus Regiestühlen mit Logo. Ein guter Ort, um im öffentlichen Raum die Geschichten im Original auf Holztafeln zu präsentieren, und neue Geschichten aufzuschreiben. Die Galerie der verlorenen Heimat zeigte sich die letzten drei Jahren in zwei großen Ausstellungen, und mehrmals pro Jahr auf Stadtfesten, Gewerbeschauen, Weihnachtsmärkten und Dorffeiern.
gegründet
2015
Ort/Region
Wittstock
Bundesland
Brandenburg
Die Geschichten der Migranten machen deutlich: Wittstock ist und war mit der ganzen Welt verknüpft. Die Schicksale derer, die Wittstock aus unterschiedlichen Gründen verlassen haben, relativieren die Vorbehalte gegenüber Flüchtlingen, die nach Wittstock kommen. Eine Begegnung auf Augenhöhe!
Wir machen Ausstellungen, Interviews und veranstalten Diskussionsabende
Journalist Gerhard Richter und andere Akteure des Bündnisses
Ev. Kirchengemeinde Wittstock, Wohnverbund Wittstock, Nachbarschaftstreffs, etc.
Förderungen von "Demokratie leben" und der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung
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