Wir versuchen als Stadt, die Storys hinter den Projekten zu erzählen. Warum machen wir das? Warum ist das notwendig? Wie soll die Entwicklung eines solchen Gesamtareals aussehen? Wo sind aber auch die Hemmnisse? Wo geht es mal nicht weiter? Wo haben wir jetzt gerade Probleme? Es hat auch dazu geführt, dass andere Leute auch Mut bekommen haben und gesagt haben, wenn die Kommune jetzt hier Fördermittel beschafft, dann können wir uns ja vielleicht als Verein, als Privatperson auch aufmachen.
Als wir den Spatenstich gefeiert haben, haben wir eine große Veranstaltung gemacht. Das kannte auch die Kommune nicht, dass man gesagt hat okay, wir stellen hier noch ein Zelt auf, eine kleine Bühne, lassen die Kita mitsingen, holen noch mal ein paar wichtige Leute her und haben hier auf der Straße tatsächlich neben dem Baukran den Spatenstich gefeiert. Ganz groß. Jeder konnte kommen, hat dann auch kostenfrei seine Erbsensuppe bekommen. Da ist zum ersten Mal ein Wirgefühl entstanden.