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Fleischkonsum ist einer der zentralen Klimakiller. So führt die intensive Tierhaltung, insbesondere die Massentierhaltung, u. a. zu hohen Methan- und Lachgasemissionen. Zudem gehen der hohe Bedarf an Tierfutter und Weideflächen für die Haltung der Nutztiere mit der Rodung von vielen Wäldern, der Umwandlung von großen landwirtschaftlichen Flächen und einem enormen Wasserverbrauch einher. Dies führt nicht nur zur Freisetzung von Kohlendioxid, sondern auch zum Verlust von wertvollen Ökosystemen und Lebensräumen für viele Tier- und Pflanzenarten und einer Belastung der Frischwasser-Ökosysteme. Zugleich bedingt der Anbau von Tierfutter für den Export insbesondere im globalen Süden zu einer Verknappung der landwirtschaftlichen Flächen für den Anbau von Nahrungsmitteln – bei parallel steigenden Preisen – und somit insgesamt zu einer destabilisierten Ernährungssituation. Das heißt, dass der hohe Fleischkonsum in Deutschland in einem bedeutenden Maße sowohl zur globalen Klimakrise als auch zur Hungerkrise in ärmeren Ländern beiträgt.
Dennoch spielen Fleischgerichte und Wurstwaren eine zentrale Rolle in der zumeist deftigen Küche Brandenburgs und ist aus der Esskultur für viele Brandenburger*innen nicht wegzudenken.
Im Rahmen des durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung geförderten Projekts wird eine auf Brandenburg ausgerichtete Bildungskampagne zum Thema „bewusster Fleischkonsum“ umgesetzt. Über diese sollen Verbraucher*innen über die Auswirkungen der Fleischproduktion auf die Umwelt, insbesondere in Bezug auf den CO2-Fußabdruck und den Ressourcenverbrauch sowie über die globalen Zusammenhänge (ökologisch, aber auch ökonomisch, politisch und sozial) aufgeklärt werden. Es sollen so das Bewusstsein für nachhaltigen Fleischkonsum geschärft und die Menschen darin unterstützt werden, informierte und bewusste Entscheidungen zu treffen.
Hierfür soll die Umsetzung von ausführlichen und gut visualisierten digitalen Infomappen zu drei Leitthemen (Fleisch und Wasser/Fleisch und Fläche/Fleisch und Luft) erfolgen. Diese sind über ein Projekt-Widget abrufbar, bzw. über diese verlinkt. Für die Bekanntmachung der Kampagne werden auch die sozialen Netzwerke mit ihren exponentiellen Effekten genutzt. Hierfür werden zu den jeweiligen digitalen Infomappen „knallende“ Instagram-Folien bereitgestellt. Diese sind mit einem QR-Code versehen, über dessen Scan die Nutzenden direkt die jeweilige Infomappe zu einem der drei Leitthemen öffnen können. Verbreitet werden die Materialien und Inhalte unter dem spezifischen Hashtag #BrandenburgBEEF. So können Nutzende ggf. gezielt nach Inhalten zur Kampagne suchen oder selbst Inhalte zum Thema teilen. Über die regional vernetzte Bereitstellung der Inhalte über bereits etablierte Webseiten und Instagram-Accounts wird insgesamt ein einfacher (medialer) Zugang gewährleistet.
gegründet
2024
Wirkungsraum
Region, Landesweit, Region, Landesweit
Organisationsform
Verein, Verein
Status
Im Aufbau, Im Aufbau
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