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gegründet
Status
Weiterentwicklung
Ort/Region
Allstedt , Mansfeld-Südharz
Bundesland
Sachsen-Anhalt
In Mansfeld-Südharz wurden viele Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen geschlossen. Die Dörfer entwickelten sich zu sogenannten Schlafdörfern und das soziale Miteinander kam sehr zum Erliegen. Weiterhin sind viele Menschen abgewandert, wodurch es viele einsame Rentner und Rentnerinnen gibt, die eine Aufgabe suchen um sich in die Gesellschaft einzubringen. Mit unserem Angebot können sich neue Verbindungen ergeben um das Gesellschaftliche Leben im Ländlichen Raum, speziell in Mansfeld-Südharz wieder zu beleben. Unser Projekt kann an verschiedenen Orten umgesetzt werden, wie Mehrgenerationshäusern, Jugendclubs und Jugendeinrichtungen, Dorfgemeinschaftshäusern und Schulen. Durch unser breites Netzwerk zu Kommunen, Landkreis und auch politischen Akteur*innen können wir unser Projekt vorab und auch in der Umsetzung weit streuen und bekannt machen. Wir stehen im Austausch mit dem Verband Deutscher Schullandheime, mit dem Kreis- Kinder- und Jugendring von Mansfeld-Südharz, dem Sozialamt und verschiedenen Vereinen zum Beispiel die Pfingstgesellschaft von Blankenheim. Letztere hat einen Platz der Generationen ins Leben gerufen und ist für eine Kooperation offen. So können wir auch hier Synergien entwickeln und gegenseitig voneinander lernen. Die Projektumsetzung wird auf unserer Website und den sozialen Medien dokumentiert. Die Regionalen Medien wie Mitteldeutsche Zeitung und der Regionalsender PunktUm werden einbezogen. Das Projekt ""Heute bin ich"" wird jedem Gast vorgestellt und durch die Beteiligung, sind die Kinder und Jugendlichen die aktivsten Multiplikator*innen in ihrem Umfeld. Unsere Gäste kommen aus unserem Landkreis aber auch aus Sachsen, Niedersachsen, Thüringen und anderen Landkreisen in Sachsen-Anhalt. So lernen auch wir immer wieder dazu, was es vielleicht aus den Regionen so zu erfahren gibt. Hier ist immer ein ganz interessanter Austausch, der auch neue Impulse bringt.
Mit dem Projekt schaffen wir mehr individuelle Angebote für unsere Gäste, um sie noch aktiver ins Bauernhof Geschehen zu integrieren. Die Kinder u. Jugendlichen sind befähigt sich in kleinen Gruppen eigenverantwortlich an Aufgaben zu wagen, um verantwortungsbewusst nach Lösungen zu suchen. Sie verbessern ihre Kreativität und das soziale Miteinander und lernen demokratische Prozesse zu durchleben um Ergebnisse zu erreichen. Das Selbstbewusstsein der Kinder u. Jugendlichen ist gestärkt, ihre individuellen Fähigkeiten sind sichtbar. Wir möchten mit dem Projekt eine neue Form des Mitgestaltens schaffen und die Kinder und Jugendlichen an der Entwicklung des Bauernhoferlebnis beteiligen. Neben Regelwerken, Zäunen, Tieren, Pflanzen und Geräten lernen sie Arbeitskraft und Arbeitszeit für z.B. Preisentwicklungen zu schätzen. Die Selbstwirksamkeit wird sichtbar und gestärkt sie haben ein besseres WIR-Gefühl entwickelt. Das Team wird entlastet, das Programm wird auf mehr Akteur*innen verteilt.
Entwicklung von der Jahreszeit entsprechenden Aufgabenfeldern und Konzepten zur Umsetzung. Hier werden konkrete Aufgaben definiert und beschrieben. Im Anschluss besprechen wir mit den Mitarbeiter*innen vom Schulbauernhof und weiteren Akteur*innen die neuen Regeln und Arbeitsabläufe. Wir organisieren gegebenenfalls Weiterbildungen für mehr Partizipation. Jetzt folgt die Kontaktaufnahme und Vorstellung unserer Projektidee an Schulen und Sozialen Einrichtungen im näheren Umfeld sowie bei den Übernachtungsgästen. Die Teilnehmergruppen entscheiden sich für ein Aufgabenfeld bzw. Team. (z.B. Verpflegung der Gruppe, anliegende Reparaturarbeiten wie, Zäune erneuern, Versorgung der Tiere, Zimmer reinigen, Gartenarbeiten) Bei aufkommenden Fragen stehen wir den Teilnehmenden beratend und unterstützend zur Seite, der Fokus liegt auf der selbstständigen Lösungsfindung im Team. Die Ergebnisse werden mit den Gruppen besprochen und reflektiert. Die Kinder und Jugendlichen und ihre Betreuer*innen dienen als Multiplikator*innen. Wir Evaluieren die Abläufe mit den Teilnehmenden und in regelmäßigen Teamsitzungen um gegebenenfalls die Abläufe anzupassen. Das Projekt ""Heute packen wir es an"" wird öffentlich bekannt gemacht.
Unser Projekt steht allen Schulformen und Sozialeinrichtungen zur Verfügung. Wir wollen Kinder und Jugendlich aber auch Erzieher*innen, Lehrer*innen und Multiplikator*innen aller Herkunft ansprechen. Zum Mitmachen werden gezielt Schulen unserer Region und unsere Übernachtungsgäste angesprochen. Weiter nutzen wir unser Netzwerk an Senioren, die ihr umfangreiches Wissen aus Beruf und Alltag an die junge Generation weitergeben möchten. Wir wollen Impulse geben und zum Nachdenken anregen um die Heimat und den Alltag aktiv mitzugestalten. Die Kinder und Jugendlichen sollen befähigt sein, im Team zu arbeiten und ihren Alltag bewusster zu gestalten. Es soll bei den Kinder und Jugendlichen Interesse geweckt werden, selbst anzupacken und eigenverantwortlich zu arbeiten. Ein neues Miteinander der Generationen wird gestärkt und bestehende Vorurteile werden abgebaut. (z.B. "Die Alten meckern nur!" oder "Die Jugend hat zu nichts mehr Lust und klebt sich auf die Straße!")
Wir arbeiten mit den Seniorenräten der Umgebung zusammen, mit ehrenamtlichen Mitgliedern bzw. Förderern. Mit verschiedenen sozialen Einrichtungen aus der Kinder- und Jugendarbeit wie, Jugendclub Leuchte in Hettstedt, Kinderschutzbund Mansfeld-Südharz e.V., Kreis- Kinder- und Jugendring Mansfeld-Südharz e.V. Die Grund- und Sekundarschule von Mansfeld sind feste Partner von uns. Und auch Menschen mit Migrationshintergrund haben schon Projekttage und Ferienprogramme auf dem Schulbauernhof erlebt, hier arbeiten wir eng mit dem Soziokultur Sangerhausen e.V. zusammen. Wir möchten noch mehr ehrenamtliche Unterstützer gewinnen die sich mit ihrem Wissen und Können unterstützen. Hier denken wir speziell an generationsübergreifende Effekte Jung lernt von Alt und Alt lernt von Jung. Zukünftig wollen wir die Zusammenarbeit mit den Museen aus dem Landkreis erweitern, denn auch hier können Kinder und Jugendliche erfahren, wie sich die Arbeitswelt im Laufe der Jahre entwickelt hat.
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Der Engagement-Wettbewerb „machen!2023“ würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) suchen die besten 100 Ideen für den Zusammenhalt bei euch vor Ort.
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