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Die Wasserburgruine mit Heimatmuseum ist eine historische Anlage in der Dorfmitte, die seit 30 Jahren durch den Verein „Wasserburg Gerswalde e.V.“ gepflegt und mit Leben gefüllt wird. Hier treffen sich Einheimische, Zugezogene und Gäste, um den Charme des historischen Geländes zu genießen und gemeinsam aktiv zu sein (kulturelle und handwerkliche Veranstaltungen, Sicherstellung von Öffnungszeiten und Archivmaterial, Ausrichtung von Festen). In den letzten Jahren wurde begonnen, dieses uckermärkische Kleinod auch in der digitalen Welt abzubilden. Es entstand ein virtuelles Modell der Burg und der Audioguide „Gerswalder Geschichten“ zur Erläuterung verschiedener Exponate aus dem Heimatmuseum. Auch ein virtueller Gang durch die Burg ist möglich. In unserem Projekt „Virtuelle Wasserburg“ möchten wir die Möglichkeiten der Digitalisierung erweitern mit der Installation einer digitalen Tafel als Herzstück, das mehrere Funktionen erfüllt. So sollen z.B. Azubis in eigens dafür angesetzten Veranstaltungen das Thema „Altes Handwerk“ erforschen, sich mit der fachlichen Software auseinandersetzen und sich sowohl digital am Burgmodell als auch analog direkt am historischen Objekt mit Konzepten und deren Umsetzung handwerklich betätigen und weiterbilden. Desweiteren sollen über die digitale Tafel das Veranstaltungsprogramm, das Burgmodell und die Audioguides für Besucher abrufbar sein. Die Möglichkeiten, Archivmaterial ansprechend für die Öffentlichkeit aufzubereiten, werden verbessert.
gegründet
Status
In Planung
Ort/Region
Gerswalde , Uckermark
Bundesland
Brandenburg
Organisation
Initiative
Raum
Besondere Immobilie
Unser Projekt kann modellhaft sein für weitere historische Bauten in der Uckermark, in Brandenburg und überregional. Durch die zahlreichen Besucher der Burg, die von den neuen digitalen Möglichkeiten erfahren und sie nutzen können - pro Jahr ca. 3000 Personen auf Veranstaltungen und im Heimatmuseum - wird die virtuelle Wasserburg bekannter werden. Auf der Homepage des Wasserburg-Vereins können einige der digitalen Angebote veröffentlicht werden, z.B. der virtuelle Rundgang. Auch analog können wir durch Aushänge in der Umgebung auf das neue Angebot aufmerksam machen, wodurch vor allem auch ältere Besucher angezogen werden. Für den inhaltlichen Austausch mit Interessenten an dem Projekt steht der Vereinsvorstand jederzeit zur Verfügung, um seine Erfahrung weiterzugeben.
Wir wollen die Burg auch digital präsentieren und Möglichkeiten visualisieren, was noch alles passieren kann. Damit könnte die Aufmerksamkeit von Burg und Heimatstube gesteigert werden, insbesondere auch für Touristen. Die historische Wasserburg Gerswalde kann so nicht nur zu einem neuen Anziehungspunkt und Lernort für Azubis in der Region werden, sondern auch modellhaft zeigen, wie die historische Baukultur in Brandenburg eine kreative Brücke in das 21. Jahrhundert schlägt.
Zunächst wird die Digitale Tafel benötigt mit entsprechender Software. Die Inhalte, die präsentiert werden sollen, werden gesichtet und für die Präsentation aufbereitet. Ab Herbst 2023, spätestens Frühjahr 2024 können wir beginnen, Veranstaltungen für Azubis zu organisieren. Diese Arbeit wird überwiegend ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern geleistet, ggfs. entstehen Honorarkosten für einen Architekten. Das Equipment bietet dann auch die Möglichkeit, weitere (zukünftige) Projekte zu visualisieren.
Mit der Zentrierung dieser vielfältigen Möglichkeiten möchten wir eine neue, junge Zielgruppe erreichen sowie das Interesse der älteren Bevölkerung und der Gäste durch eine bessere technische Zugänglichkeit neu wecken. Regionale Handwerker und Auszubildende sollen für die Umsetzung weiterer Projekte interessiert und gewonnen werden. Vielleicht wird auch die Gemeinde Gerswalde durch die Burg touristisch interessanter.
Einbezogen in diese Erweiterung des Angebotes sind Vereinsmitglieder, Architekten, örtliche Handwerker, Dorfbewohner und die Kreishandwerkerschaft. Es bestehen Kooperationen mit der Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, dem Landkreis Uckermark, dem Amt Gerswalde, dem Tourismusverein Angermünde, dem Multikulturellen Centrum Templin sowie ortsansässigen Vereinen (Haus Neudorf e.V., Libken e.V., Junge Kultur in der Uckermark e.V.). Wir möchten neue Vereinsmitglieder und Sponsoren gewinnen, um anstehende Sanierungen besser umsetzen zu können und auf dem Vorhandenen weiter aufzubauen (z.B. Beheizbarkeit des Heimatmuseums).
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Der Engagement-Wettbewerb „machen!2023“ würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) suchen die besten 100 Ideen für den Zusammenhalt bei euch vor Ort.
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