Ihr Browser ist veraltet und wird von dieser Web-App nicht mehr unterstützt. Einige Funktionalitäten könnten daher eingeschränkt oder gar nicht verfügbar sein. Um die Applikation in vollem Umfang nutzen zu können, aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neuste Version.
Kochen und Essen verbindet über Generationen und Filterblasen hinweg. So wollen wir auf dem offen zugänglichen Gelände des Bildungshauses Villa Fohrde einen Pizzaofen in Lehmbauweise bauen. Dieses Projekt soll gemeinsam mit Ehrenamtlichen und den Teilnehmer:innen eines Seminars unter professioneller Anleitung umgesetzt werden, wobei der erfahrene Lehmofen-Experte den Ofen hinsichtlich aller notwendigen Anforderungen prüft. Der Pizzaofen dient künftig als Treffpunkt für Begegnung und Austausch. Regelmäßig werden Abende am Pizzaofen veranstaltet, zu denen Gäst:innen der Weiterbildungskurse sowie Interessierte aus der näheren Umgebung eingeladen sind. Diese Abende bieten die Möglichkeit, sich zu treffen, sich auszutauschen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Die Themen der Abende können sich mit regionaler Ernährung, nachhaltigem Bauen oder solidarischem Zusammenleben befassen. Idealerweise möchten wir das Projekt mit einer regelmäßigen Openair-Kinoreihe verknüpfen. Dabei werden die Themen des Abends mit den Inhalten des gezeigten Films kombiniert. Auf diese Weise können niedrigschwellige Demokratie- und Umweltbildung, kulturelles Erleben auf dem Land und der gemeinsame Austausch bei vegetarischen Köstlichkeiten wie Pizza (italienisch), Manakish (syrisch), Flammkuchen (französisch) oder auch als süße Variante stattfinden. Das Projekt stärkt den Zusammenhalt unterschiedlicher Menschen und sensibilisiert für zukunftsfähiges Handeln gegen die Klimakrise.
gegründet
Ort/Region
Havelsee OT Fohrde , Potsdam-Mittelmark
Bundesland
Brandenburg
Wirkungsraum
Region
Organisation
Freie Gruppe
Ja, das Projekt "Pizza & CO²" kann grundsätzlich auch von engagierten Personen an anderen Orten umgesetzt werden. Die Grundidee besteht darin, einen Pizzaofen aus Lehm zu bauen und regelmäßige Pizzaabende mit Fokus auf Nachhaltigkeit und die Einsparung von CO² anzubieten. Diese Konzeption kann auf andere Gemeinden, Bildungseinrichtungen, Vereine oder ähnliche Organisationen übertragen werden. Um das Projekt bekannter zu machen, ist eine umfassende Marketing- und Werbestrategie wichtig. Lokal kann das Projekt durch Flyer, Plakate und Ankündigungen in Gemeindezeitungen oder auf lokalen Veranstaltungskalendern beworben werden. Die Zusammenarbeit mit örtlichen Partnern wie Umweltorganisationen, Nachhaltigkeitsinitiativen oder Gastronomiebetrieben kann ebenfalls helfen, das Projekt bekannter zu machen. Darüber hinaus ist die Nutzung von Social Media-Plattformen wie Facebook, Instagram oder Twitter von großer Bedeutung, um das Projekt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Durch regelmäßige Posts mit ansprechendem Bildmaterial und informativen Texten können Interessierte über die Pizzaabendreihe, die Hintergründe zur Nachhaltigkeit und den Terminen informiert werden. Gute Kontakte bestehen auch zu lokalen Medien wie die Märkische Allgemeine Zeitung, das Portal Meetingpoint Brandenburg und das Radioprojekt Radio Pax. Die Verknüpfung des Projekts mit anderen Veranstaltungen oder Initiativen im Bereich Nachhaltigkeit kann ebenfalls dazu beitragen, die Aufmerksamkeit zu steigern.
Unser Projekt zielt darauf ab, einen Begegnungsort zu schaffen, der Menschen unterschiedlicher Hintergründe anspricht und sie auf niederschwellige Weise für die Herausforderungen des Klimawandels sensibilisiert. In einer angenehmen Atmosphäre ermöglichen wir den Dialog und Austausch zwischen Land und Stadt. Ein besonderer Anreiz zur Teilnahme sind Pizza oder vergleichbare Köstlichkeiten, die in einem nachhaltigen Umfeld des Bildungshauses in einem selbstgebauten Lehmofen mit biologischen und regionalen Produkten zubereitet werden. Als aus Klimaschutzgründen vegetarisches Haus verzichten wir auch in diesem Projekt auf Fleisch- und Fischprodukte. Zur Gesprächsanregung und für die Evaluation können wir kleine Filme oder digitale Tools wie Mentimeter einsetzen. Unser Ansatz basiert auf transformativem Lernen, bei dem einzelne Akteure ermächtigt werden, in ihrem eigenen Lebensumfeld einen positiven Beitrag zu leisten, beispielsweise durch die Reflexion ihrer Ernährungsgewohnheiten.
Das Projekt "Pizza & CO²" soll in mehreren Schritten umgesetzt werden. Zunächst wird eine gründliche Planung erforderlich sein. Dazu gehört die Auswahl eines geeigneten Standorts für den Pizzaofen aus Lehm, der von Seminarteilnehmenden unter fachkundiger Anleitung eines Lehmofen-Experten gebaut wird. Parallel wird eine Konzeption für die Pizzaabende erstellt. Dabei werden verschiedene Aspekte berücksichtigt, wie die Auswahl der Produkte, aber vor allem auch der thematischen Gestaltung. Um das Projekt bekannt zu machen, werden Flyer und Plakakte entwickelt. Lokale Werbung in den Gemeindeschaukästen in Havelsee ist ebenso wichtig wie die Nutzung von Social-Media-Plattformen. Diese Kanäle sollen genutzt werden, um auf die bevorstehenden Pizza&CO²-Abende hinzuweisen und Informationen über das Projekt und die Hintergründe zu teilen. Es soll eine Auftaktveranstaltung zur Einweihung des Pizzaofens geben. Bei der Durchführung der regelmäßigen Pizzaabende werden die Teilnehmenden eingeladen, den selbstgebauten Lehmofen zu nutzen und sich ggf. an der Zubereitung zu beteiligen. Die Abende können im Idealfall mit einer Kinoreihe kombiniert werden, in der verschiedene Nachhaltigkeitsthemen behandelt werden. Dies trägt zur Sensibilisierung und Bildung für nachhaltige Entwicklung der Teilnehmenden bei.
Das Projekt "Pizza & CO²" hat das Ziel, verschiedene Zielgruppen anzusprechen und zu motivieren, sich vor Ort zu engagieren. Es richtet sich in erster Linie an Bürger:innen der Stadt Havelsee (fünf Gemeinden), Teilnehmende der Weiterbildungsseminare, sowie weitere ehrenamtlich Engagierte . Darüber hinaus sind auch Vereinsmitglieder und Interessierte aus der näheren Umgebung, insbesondere den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Havelland, willkommen. Durch regelmäßig stattfindende Pizza & CO²-Abende werden Menschen dazu ermutigt, sich aktiv einzubringen. Die Abende beleben den Ort und machen ihn attraktiv. Sie bieten eine Gelegenheit für Begegnungen und Austausch von Ideen, die über die traditionellen Dorf- und Erntefeste hinausgehen. Durch Offenheit in der Bewerbung, Auswahl der Snacks und ein solidarisches Preissystem sprechen wir unterschiedliche soziale und kulturelle Hintergründe an und erweitern zugleich Horizonte.
Die Villa Fohrde pflegt eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren und Institutionen in der Region. In einem gut vernetzten Netzwerk arbeiten wir mit Vereinsmitgliedern der Villa Fohrde und den Betreibern von havelsee.de zusammen, um Synergien zu nutzen und gemeinsame Projekte zu realisieren. Zudem bestehen enge Kontakte zu verschiedenen Kulturinstitutionen und -vereinen in Brandenburg an der Havel. Hierzu zählen das Haus der Offiziere, das heimwärts Kleinkunstfestival sowie der Lauschkultur e.V.. Des Weiteren stehen wir in Kontakt mit dem Dorfverein Fohrde, der sich für die Entwicklung des Dorfes engagiert. Gemeinsam arbeiten wir daran, die Attraktivität des Ortes zu steigern. Als Mitglied in der LAG Fläming-Havel ist uns auch die touristische Entwicklung der Region ein großes Anliegen. Hier geht es auch um sanften (Rad-)Tourismus.
Dieser Steckbrief wurde aus einer anderen Datenbank übernommen. Melde dich als Projektinitiator*in an, um die Daten zu bearbeiten.
Der Engagement-Wettbewerb „machen!2023“ würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) suchen die besten 100 Ideen für den Zusammenhalt bei euch vor Ort.
Zur Sammlung hinzugefügt!
Aus Sammlung entfernt