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Wir wollen ganzheitlich denken und neue Wege in Zeiten des Klimawandels gehen. Wir laden alle Bürger ein mitzumachen. Wir nutzen Synergien: jede und jeder bringt sich. Wir wollen mit konkreten und sichtbaren Bürger-Gemeinden-Projekten zeigen, dass wir alle Gemeinde sind und so aktiv dem Klimawandel begegnen. Unsere Vorteile: wir vor Ort sind schnell und wissen, was wir brauchen. Wie anfangen? unsere KiTa Krümelkiste hat ein leeres Dach. Wir zeichnen genossenschaftliche Anteile, um das Projekt zu realisieren. Wir haben die Leute, die sich auskennen und die ehrenamtlich ihre Zeit und know-how einbringen. Wir machen offene Treffen im Gemeindezentrum, in denen wir entwickeln, wie wir Energie vor Ort zum Gemeinwohl nutzen: im Sommer für eine kühle KiTa, Ladesäulen, im Winter für Wärme. Dazu treffen wir uns alle etwa monatlich. Unser gemeinsames Vorgehen ist in dieser Form neu für Mecklenburg-Vorpommern. Anderswo in Deutschland floriert Bürgerenergie. Im Osten sind Landes- und Kommunalrecht auf eine enge Zusammenarbeit von Bürgern und Gemeinden noch nicht ausgerichtet. Wir wollen in MV neue Wege gehen: Bürger boosten die Energiewende und entwickeln Ideen, Klimafolgen aus eigener Kraft abzumildern. Unsere Idee erzeugt bereits heute Nachfragen, so dass Energiewende zum Tagesgespräch im Dorf wird.
gegründet
Status
Im Aufbau
Ort/Region
Neuenkirchen , Vorpommern-Greifswald
Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern
Wirkungsraum
Gemeinde
Organisation
Initiative
Tagespresse und Rundfunk haben erste Beiträge über uns publiziert. Wir haben viele landesweite Rückmeldungen erhalten: das feed-back bestätigt, dass die konkrete Umsetzung von Bürgerenergie im föderalen Kontext von den Begebenheiten vor Ort abhängt. Universitäten (zB Sorbonne) haben uns bereits nach unseren Erfahrungen befragt, um zu erforschen wie die deutsche Energiewende funktionieren kann. Wir sind von der Stadt Greifswald und einer Wohnungsbaugenossenschaft angesprochen worden und weiterhin in Kontakt. Für unseren ersten Schritte haben wir uns an kommunale Spitzenverbände und die untere Rechtsaufsichtbehörde gewandt. Beides hat zu sehr positiven Erfahrungen geführt und geholfen offene Rechtsfragen zu klären. Diese Klärungen wurden auch in ihrem prototypischen Charakter wahrgenommen und eine Pionier- und Impulswirkung für gleichartige BürgerGemeindenGenossenschaften wurde attestiert. Unsere sehr positiven Erfahrungen mit der Politik vor Ort hat uns motiviert auch den Kontakt in die Landespolitik zu suchen. Wir haben Diskussionen mit der Landespolitik geführt und konkretisiert, wie effektive Erleichterungen für ähnliche Initiativen aussehen können. Wir wollen unsere Projekt 'richtig' öffnen, wenn wir unser erstes Projekt gebaut haben. Dazu haben wir Flyer entwickelt und werden Presse und Rundfunk ansprechen. Unsere SocialMedia Auftritte entwickeln sich. Wir haben einen Vortrag über unser Konzept entwickelt (der bereits einmal in Krakow am See gehalten wurde) und sind bereit unserer Erfahrungen weiter öffentlich zu teilen Wir wirken an Veranstaltungen mit öffentlichen Trägern mit – ein konkretes Beispiel ist unsere Zusage am Treffen „Gemeinsam handeln – wie fangen wir es an?“ der Nordkirche (20.10.23 Auferstehungskirche Grünhufe). Die Klimaschutzmanagerin in Bad Doberan hat berichtet, dass auch ihre Gemeinde beginnt unseren Weg zu gehen. Dies zeigt, dass die von uns entwickelte Konstellation 'Bürger & Gemeinden machen in Energie für MV' überzeugt.
Wir wollen erneuerbare Energie erzeugen und zum Gemeinwohl nutzen. So werden wir selbst Teil der Energie- und Wärme/Kältewende. In MV scheitern jedoch kommunale Projekte an einer schwierigen Finanzlage: unser Ziel ist es, privates Kapital für öffentliche Projekte zu aktivieren. Vielleicht noch wichtiger: wir sind Kümmerer und helfen den Ämtern und Gemeinden. Bürgerliche Expertise um an einer CO2-freien Zukunft mitzuwirken. Unser Ziel: Mitmachen - für die Akzeptanz der Energiewende durch aktive Teilhabe. Technische Expertise hilft uns, Daten aufzunehmen, mit denen wir die Wirtschaftlichkeit berechnen können. Informatikstudenten entwickeln unsere digitale Kommunikationsplattformen. Die Kreativen bringen ihre Expertise für eine gute Kommunikation ist. Wir bringen als dörfliche Gemeinschaft Wissen, Zeit und Geld ein - die Gemeinde erfüllt ihr Ziel erneuerbare Energie zu erzeugen und nutzt diese in gemeinschaftlichen Einrichtungen - so werden wir zu Zukunftsgestalter*Innen.
Kurz: wir finanzieren und bauen, die Gemeinde mietet, nutzt und spart. In diesem Jahr wollen wir die Gründung einer Genossenschaft abschließen und die erste kWh erzeugen. Wir haben offene kommunalrechtliche Fragen bereits geklärt und die Gemeinde kann erstmals in MV als Genossin agieren. Das private fundraising für ein erstes Projekt hat erfolgreich stattgefunden. Unser konkretes erstes Projekt ist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der örtlichen KiTa. Wir optimieren den Eigenverbrauch: wir haben errechnet, dass unsere Anlage ohne weiteres so viel Energieüberschuss im Sommer erzeugt, dass wir den Strom zur Kühlung nutzen können. Für die Kleinsten erzeugen wir so eine konkrete Verbesserung, die von ihrer Umgebung wahrgenommen wird. Wir überlegen, wie wir die Gegebenheiten vor Ort nutzen, um verkettete Liegenschaften zu versorgen und Ladepunkte betreiben. Unser Betreiberkonzept mit der Gemeinde: ein fairer wirtschaftlicher Betrieb – wir teilen Gewinne und Risiken. Der wirtschaftliche Nachhaltigkeit des Konzeptes ist der Schlüssel, um neben den Vorteilen des Klimaschutzes auch die wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu demonstrieren. Nachdem wir den Beweis angetreten haben werden, dass unser Konzept Erzeugung-Nutzung-Sektorenkopplung für die KiTa funktioniert, nutzen wir unsere Erfahrungen und übertragen das Gelernte auf das Gemeindezentrum, den Bauhof und die Schule. Wir suchen weitere Flächen und sprechen gezielt Gewerbe und Grundbesitzer (z.B. die Uni).
Wir sind ein Querschnittsangebot vor Ort: wir wollen alle engagierten Leute in unserem Dorf und Nachbarn einladen. Damit fördern wir die Begeisterung für erneuerbare Energien. Und wir wollen die Gemeinde und das Amt entlasten. Bereits heute haben wir die Gemeinde aktiv mit im Boot. Der wirtschaftlich nachhaltige Rücklauf des Konzeptes ist aus unserer Sicht ein Schlüssel, weiteres Engagement zu fördern. Wir wollen gezielt die lokalen Handwerker einbinden und den Strom weitgehend vor Ort verwenden. Darin sehen wir gelebte regionale Wertschöpfung. Wir wollen auch die erreichen, die nicht unmittelbar mitmachen: unsere Kooperation dient dem Gemeinwohl und eine sinnvolle, fühlbare Nutzung der Energie erzeugt weitere Akzeptanz. Über unser Dorf hinaus wollen wir weiteren, gleichartigen Initiativen helfen - weil sich die kommunale Situation in MV ähnelt. Wir bringen unsere Erfahrung an Entscheidungsträger und teilen unser Wissen mit anderen Initiativen.
Unser zentrales Netzwerk ist unsere Initiative vor Ort. Wir in Neuenkirchen kennen uns vor Ort am besten aus und arbeiten zusammen. Daneben sind die Gemeinde selbst und Gemeindevertreter*Innen dabei. Vorsitzende anderer Vereine helfen uns in lokalen Netzwerken. Unser Konzept hat auch den Bürgermeister und unseren Landtagsabgeordneter überzeugt. Diese Verbindungen sind Teile unseres wachsenden Netzwerks. Im Rahmen vieler individueller Rückmeldungen auf erste Presseberichte und durch existierende kommunale Akteure haben wir ein Netzwerk aufgebaut, in dem wir uns mit Initiativen aus Bad Doberan, Upahl, Boitzenburg und Kühlungsborn austauschen. Anfragen der Gemeinde Krakow am See und enges Feed-back zur kommunalen Energieagentur MV (Leka-mv.de) belegen weiteres konkretes Interesse. Der konkrete Nutzen der Netzwerke liegt zum einen im Erfahrungsaustausch damit in der Beschleunigung der Initiativen, die sich im ähnlichen kommunalen Umfeld bewegen.
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Der Engagement-Wettbewerb „machen!2023“ würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) suchen die besten 100 Ideen für den Zusammenhalt bei euch vor Ort.
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