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Das zwölfte internationale Workcamp, welches seit 1997, alle zwei Jahre stattfindet, bringt Jugendliche aus fünf Partnerschulen (Kelme/Litauen, Slupsk/Polen, Strakonice/Tschechien, Mezökövesd/Ungarn und Jakarta/Indonesien) zum gegenseitigen Kennenlernen, Arbeiten, Freundschaften bilden und gegenseitiges Verständnis und Toleranz entwickeln, zusammen. Bisher hatten über 1500 Jugendliche aus diesen Ländern die einmalige Möglichkeit an diesem kultur- und länderübergreifenden Projekt teilzunehmen und als Multiplikatoren in ihren Heimatländern zu fungieren. Zusätzlich nahmen neben den Partnerschulen auch Gastschülergruppen aus Japan, Russland, Dänemark, Israel und der Slowakei teil.
gegründet
Status
Weiterentwicklung
Ort/Region
Dermbach , Wartburgkreis
Bundesland
Thüringen
Wirkungsraum
Bundesweit
Organisation
Initiative
Wie bereits beschrieben, werden die Teilnehmer der Partnerschulen pressewirksam über ihre persönlichen Erfahrungen während des Projektes berichten, den entstandenen Film in ihren Schulen und Heimatorten publik machen und somit eine entsprechende Wirkung erzielen. Durchaus wäre es möglich, zu versuchen, einen TV und / oder Rundfunksender für eine Dokumentation zu gewinnen
*Gegen Rassismus – für Zivilcourage*, *Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist verdammt, sie zu wiederholen* (George Santayana) sind neben solchen Zielen wie Entwicklung von gegenseitiger Toleranz, Akzeptanz, Freundschaft und Zusammenarbeit auch in der Zukunft über Länder-, Kultur- und Religionsgrenzen hinweg die wichtigsten Ziele, welche erreicht werden sollen. Im Jahr 2024 besteht das besondere Vorhaben darin, einen Film über die NS Verbrechen in unseren Freundes- und Nachbarländern zu produzieren, welcher in Gedenkstätten der Judenverfolgung (Kelme, Mesökövesd, Budapest, Ausschwitz, Theresienstadt, Buchenwald und Litice) gedreht wurde und wird.
Bereits im Jahr zuvor beginnen wir damit, unsere Partnerstädte mit einem ausgebildeten Filmteam von Schülern im Alter von 15 – 17 Jahren zu besuchen und den Aufenthalt, die gemeinsamen Projekte und Unternehmungen sowie die Besuche an den Orten des Grauens filmisch sowie in Form von Postern, Zeitungs- und Homepageartikeln zu dokumentieren. Dies geschieht ebenso in den Partnerschulen. Der fertige Film soll dann während des Workcamps Anfang Oktober 2024 gemeinsam geschaut, besprochen und bewertet werden. Alle Teilnehmer erhalten diesen digital und fungieren in ihren Heimatländern als Multiplikatoren. Schülerdelegationen aller Partnerschulen treffen sich dazu in Bad Salzungen, wohnen und arbeiten gemeinsam praktisch in den Kommunen sowie an Projekten, treiben Sport und unternehmen Exkursionen.
Zielgruppe des Projektes sind vor allem Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren unterstützt von Trainern, Lehrern, Eltern, ortsansässigen Unternehmen und kommunalen Behörden. Die Teilnehmer sollen dazu befähigt werden multinational zu denken, aus den Fehlern der Vergangenheit des Nationalsozialismus zu lernen, Zivilcourage zu entwickeln, so dass derartige menschenverachtende Verbrechen nie wieder passieren.
Die Zusammenarbeit erfolgt bisher mit den Schülern und Lehrkräften des Dr.-Sulzberger Gymnasiums, der Elternschaft der Schüler, den Sponsoren des 1.TSV, ortsansässigen Firmen sowie der Stadt- und Kreisverwaltung Bad Salzungen und Wartburgkreis. Diese unterstützen das finanziell anspruchsvolle Projekt nach ihren Möglichkeiten. Da sich am Workcamp 120 Teilnehmer aus den benannten Partnerschulen beteiligen, werden die Mittel aber nicht ausreichend sein, um das Treffen finanzieren zu können. Aus diesem Grund würden wir Sie gerne als Unterstützer einbeziehen wollen.
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Der Engagement-Wettbewerb „machen!2023“ würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) suchen die besten 100 Ideen für den Zusammenhalt bei euch vor Ort.
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