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gegründet
Ort/Region
Wesenberg , Mecklenburgische Seenplatte
Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern
Wirkungsraum
Gemeinde
Raum
Garten
Besondere Immobilie
Unser Vorhaben kann überall umgesetzt werden. Besonders im ländlichen Raum. Wir arbeiten stetig daran, bekannter zu werden und neue Menschen für unsere Ideen zu begeistern. Mit Plakaten, Broschüren und einer Mappe für Investor: innen versuchen wir interessierte Menschen gezielt anzusprechen. Es gibt zweimal im Monat ein Treffen vor Ort, auf dem man uns kennen lernen kann. Wir informieren über unsere Aktionen durch die Webseite der brenn:werk eG, durch unseren regelmäßigen Newsletter und bespielen sehr aktiv unser Instagram-Profil. Außerdem sind wir auf regionalen Veranstaltungen mit einem Info-Stand präsent, zuletzt auf dem Demokratiefest in Neustrelitz. All das entwickeln wir durch die ehrenamtliche Eigenleistung unserer engagierten Mitglieder und können dadurch sehr kostengünstig produzieren. Nicht zu unterschätzen ist vor allem auch die Mund-zu-Mund-Propaganda, durch unseren beständig wachsenden Mitgliederkreis.
Wir denken, dass wir für weitsichtige und ganzheitliche Anpassungsstrategien sowohl soziale als auch ökologische Aspekte berücksichtigen müssen. Die Synergien zwischen diesen beiden Bereichen zu fördern, ist eines der vielen Ziele unserer Genossenschaft. Unser Projekt „Zukunftsgarten" verbindet den sozialen Aspekt der ehrenamtlichen, gemeinschaftlichen Entwicklung dieses Bürgergartens mit den ökologischen Notwendigkeiten unserer Zeit. Engagierte Bewohner:innen Wesenbergs gestalten einen sozialen Treffpunkt, an dem sich unterschiedliche Menschen begegnen können, miteinander ins Gespräch kommen, spielen, in der Erde wühlen oder die Früchte ihrer Arbeit ernten. Gleichzeitig entsteht ein Bewusstsein für neue Handlungsmöglichkeiten und der natürliche Informationsfluss einer Kleinstadt verbreitet sinnvollen Maßnahmen, mit denen wir uns auch im privaten Gartenbereich an die neuen Klima- und Umweltgegebenheiten anpassen sollten. So können wir ein neues, möglichst intaktes Ökosystem gestalten.
Zuerst wird das durch den jahrelangen Leerstand vernachlässigte Gelände von den Mitgliedern der Genossenschaft in Eigenleistung bereinigt und vorbereitet. Zeitgleich bewerben wir unser Vorhaben durch die üblichen Kanäle der brenn:werk eG: Newsletter, Instagram, Strelizius-Blog, Nordkurier etc.. Öffentliche Info-Veranstaltungen mit ansässigen Fachleuten aus dem Bereich der Ökologie bringen alle Beteiligten auf den aktuellen Wissensstand einer klimagerechten Bepflanzung. Dass man durch eine bunte Mischung standortangepasster Pflanzen oder sinnvollen Fruchtfolgen auch bei Trockenheit auf der sicheren Seite ist, ist keine große Überraschung. Von Kraterbeeten oder über die neuesten Studien über den drittgrößten Emissionstreiber Lachgas, der durch die Überdüngung mit Kunstdünger entsteht, haben wahrscheinlich erst wenige etwas gehört. In diesen Prozess möchten wir auch die Kinder, durch eine Zusammenarbeit mit den Schulen, einbinden. Im Anschluss entscheiden wir gemeinsam über die sinnvolle Auswahl und Zusammenstellung verschiedener Bäume, Nutzpflanzen und Stauden und beginnen mit der Bepflanzung. Uns ist bewusst, dass das Konzept unseres „ Zukunftsgartens"" nicht nur Freude, sondern auch Konflikte mit sich bringen kann. Deshalb möchte die brenn:werk eG, ausgehend von ihrer in Satzung und Leitbild verankerten Werte, gemeinsam mit den Nutzer:innen, einen bindenden Verhaltenskodex für den Garten entwickeln.
Ein Garten ist immer auch eine positiv besetzte Heimstatt, eine Oase, ein friedlicher Ort. Wir wollen durch den „Zukunftsgarten" möglichst viele Mitbürger:innen erreichen und zum Mitmachen gewinnen. Jeder Mensch hat Fähigkeiten und in unserem ökologisch-sozialen Projekt findet sich für jedes Talent ein Platz. Wir haben in unserer Genossenschaft bereits die Erfahrung gemacht, dass die Vielseitigkeit einer Gruppe ein großes Potential in sich birgt. In dem gemeinsam genutzten Freiraum, kommen sehr unterschiedliche Menschen durch ihr Engagement, die Gartenarbeit und die bloße Anwesenheit miteinander ins Gespräch. Menschen, die sich auf den ersten Blick nicht viel zu sagen haben, entdecken Berührungspunkte und lernen voneinander. So bauen sich Vorurteile ab, das Verständnis für das Gegenüber steigt und es entwickelt sich eine offene Gemeinschaft, die sich den Herausforderungen unserer Zeit stellt.
Wir arbeiten eng mit Vertreter: innen der Stadt Wesenberg zusammen. Wir haben guten Kontakt zur Bevölkerung und unsere Genossenschaft erhält bereits viel Zuspruch. Die meisten unserer Mitglieder kommen aus der Region, darunter befinden sich auch Kleinunternehmer: innen, Gewerbetreibende und Personen mit hilfreichen Vernetzungen wie z.B. zum Burgverein, zur Feuerwehr und zum Sportverein. Wir haben bereits erste Kontakte zur Schulleiterin der Grundschule aufgebaut. Da sich auch ein Preisgeld von 5-10.000€ bei unserem Vorhaben erschöpfen wird, wollen wir schon von Anfang an um Unterstützung in der Bevölkerung werben. Dabei denken wir u.a. an vergünstigte Angebote durch Gärtnereien, an Sachspenden von Gartenwerkzeugen und Sitzgelegenheiten, an die Bereitstellung von Maschinen durch ansässige Unternehmen und an Geldspenden von weiteren Unterstützern. Perspektivisch streben wir zeitnah die Gründung eines gemeinnützigen Vereins an, in dessen Bereich auch unser "Zukunftsgarten" fallen wird.
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Der Engagement-Wettbewerb „machen!2023“ würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) suchen die besten 100 Ideen für den Zusammenhalt bei euch vor Ort.
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