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Mit dem Projekt "Ehrenamtswegweiser - gezielt engagiert", wollen wir, ein 15 köpfiges Grüppchen von Arbeitskollegen aus dem Bereich der Daseinsvorsorge, zur Sichtbarkeit und letztlich zur Entwicklung des Ehrenamtes in unserem Umfeld beitragen. Dabei setzen wir bewusst auf eine analoge Lösung, die einen schnellen Zugriff ermöglicht, den Anspruch auf Vollständigkeit verfolgt, umfassend und für jedermann verständlich informiert und die Sichtbarkeit des örtlichen Ehrenamtes als Aushängeschild für eine lebendige Kommune sichert. Wir wollen einen Prototypen für einen Ehrenamtswegweiser entwickeln und aufstellen, der zentral platziert auf die im Ort vorhanden Initiativen hinweist, mit Richtungspfeilen den Weg zum Ehrenamt aufzeigt und jeder Initiative mittels Einschüben für Flyer etc. die Möglichkeit zur Mitglieder- bzw. Veranstaltungswerbung bietet. Das Ehrenamt braucht dringend Nachwuchs, wobei die Kenntnis zu den bestehenden Initiativen und Vereinen vor Ort oft eine Hürde bei der Werbung neuer Mitglieder ist. Gerade Zugezogene benötigen Orientierung, wenn ein passendes Engagement vor Ort gesucht wird. Auf einem Blick wird ein Abbild des örtlichen Ehrenamtes gegeben, auf Veranstaltungen, die nächste Zusammenkunft hingewiesen und alles Wichtige für einen Erstkontakt hinterlegt. Zudem ist der auffällig gestaltete Wegweiser ein Aushängeschild für das örtliche Miteinander und wird so manchen "Alteingesessenen" überraschen, was es im eigenen Ort so alles gibt.
gegründet
Status
In Planung
Ort/Region
Groß Lindow , Oder-Spree
Bundesland
Brandenburg
Wirkungsraum
Gemeinde
Organisation
Freie Gruppe
Das Projekt wird mit dem Ziel der Übertragbarkeit von uns angeschoben. Der ""Prototyp"" in Groß Lindow soll als Blaupause Vorbildfunktion für weitere Orte übernehmen. Alle Informationen zum Prozess, zur baulichen Umsetzung, der Finanzierung etc. werden weitergegeben, um die Verbreitung des Ehrenamtswegweisers auf einen guten Weg zu schicken. Allein deswegen, das wir 15 aktiv Mitwirkenden in unterschiedlichen Orten wohnhaft sind, soll der Ansatz Verbreitung finden. Die gute Sichtbarkeit des Wegweisers trägt an sich zum Bekanntheitsgrad bei. Zudem ist eine feierliche Einweihung und Pressebegleitung vorgesehen. Jeder beteiligte Verein soll zudem die Öffentlichkeitsarbeit stützen. Weiterhin soll der Ansatz bei erfolgreicher Umsetzung gezielt durch den EngagmentStützpunkt des Landkreises Oder-Spree beworben und verbreitet werden. Es braucht einen Anfang, den wir mit Unterstützung des Wettbewerbs MACHEN 2023 wagen wollen.
- Entwurf eines gut sichtbaren, robusten Wegweiser für das Ehrenamt im Ort - Bestandsaufnahme für örtliche Initiativen und des Ehrenamtes mit der Möglichkeit zur gemeinsamen Darstellung an zentraler Stelle im Ort - Herstellung und Aufstellung des Wegweisers ausgestattet mit Richtungspfeilen, einen Plan des Ortes, Einschüben für Mitgliederwerbung, Vereinsvorstellungen, Veranstaltungshinweisen, Kontakten - allg. Verbesserung der Sichtbarkeit des Ehrenamtes und der Mitgliederwerbung - Schaffung eines ""Prototypen"" und Verbreitung der Lösung in weiteren Orten - Wegweiser als Gemeinschaftsvorhaben aller örtlichen Initiativen, der Gemeinde- und Amtsverwaltung, sozialer und schulischer Einrichtungen - allg. Stärkung des gemeinschaftlichen Miteinanders durch die Entwicklung regionaler Initiativen, eines verbesserten, niederschwelligen Informationsflusses, Hervorhebung der Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements, Anregung zur kooperativen Zusammenarbeit
- Vorstellung des Projektes bei allen Initiativen und Vereinen im Ort, Darstellung der verbunden Absicht und Werbung um Beteiligung - Beratung zur Gestaltung des Wegweisers - Abstimmung mit einem Fachunternehmen zur konstruktiven Umsetzung eines sehr gut sichtbaren, auffälligen und möglichst zerstörungsfreien Wegweisers mit den passenden Elementen zur Ablage von Informations- und Veranstaltungsmaterialien - Abstimmung mit der Gemeinde zur Aufstellung im öffentlichen Raum - bauliche Umsetzung - Ausstattung des Wegweisers mit den Informationen - feierliche Einweihung und Einladung umliegender Kommunen zur Verbreitung des Ansatzes - begleitende Öffentlichkeitsarbeit
Der Wegweiser wird ein Projekt aller Initiativen und Vereine im Ort sein, die diesen ausstatten, darauf mit eigenen Richtungspfeil genannt sind und die Möglichkeit zur Bewerbung eigener Aktivitäten erhalten. Die ""breite Öffentlichkeit"" ist Nutzer dieser neuen, sehr gut sichtbaren und möglichst zerstörungsfreien Einrichtung an einem zentralen Platz im Ort. Die dadurch gegebene Informationsmöglichkeit soll auf die Beteiligungsmöglichkeiten im Ort hinweisen, Interesse wecken und über die Hinweise auf nächste Veranstaltungen, Kontaktpersonen etc. zum Mitmachen animieren. Gleichzeitig soll der Wegweiser auch Aushängeschild für ein lebendiges Dorfleben und eine gesunde Zivilgesellschaft sein, die dennoch vom Zugang neuer Engagierter abhängig ist. Dafür soll eine Grundlage geschaffen werden: gut sichtbar - für jedermann verständlich - einfach zugänglich.
Die Idee des Wegweisers wurde im Ort schon mit ersten Vereinen und Akteuren abgestimmt, was durchweg auf sehr positives Resonanz und großes Interesse stieß. Der Bedarf ist vorhanden und wird mit Blick auf die Werbung dringend benötigter, neuer Mitglieder begründet. Zudem wurde Kontakt zum Landkreis (Ehrenamtsförderung - Engagement Stützpunkt Oder-Spree), der Gemeindevertretung (Bauausschuss + Bürgermeister) und einem Herstellung von Beschilderung (Nowka + Forster GmbH, Müllrose) aufgenommen und eine Unterstützung ausdrücklich zugesichert. Unterstützer im Ort sind: Schulförderverein Lindenbäumchen (150 Mitglieder), Kienstubbenverein (30 Mitglieder), Kita Lindenspatzen (100 Kinder), SV Blau-Weiß Groß Lindow (250 Mitglieder), Line-Dance Tanzgruppe (80 Mitglieder), Angel Verein (45 Mitglieder), Kanu Verein Schlaubehammer (30 Mitglieder), Karnevalsverein Groß Lindow (100 Mitglieder) Folgend werden weitere, kleinere, oft ohne Rechtform vor Ort agierende Initiativen angesprochen.
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Der Engagement-Wettbewerb „machen!2023“ würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) suchen die besten 100 Ideen für den Zusammenhalt bei euch vor Ort.
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