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Wir möchten den vielen Anfragen aus dem Ort nachkommen und eine Sternwarte gründen bzw. ein geeignetes Gebäude errichten. Die Sternwarte soll sowohl für kleine Besuchergruppen als auch zur Unterstützung des Schulunterrichts ausgestattet werden. Ein wichtiges Augenmerk der Sternwarte wird auch das Thema "Natur und Umwelt bei Nacht", sowie Lichtverschmutzungsinformationen sein. Ebenso soll zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Gelände ein kleiner Lehrpfad mit Informationstafeln zum Thema "unser Nachthimmel" und "Lichtverschmutzung" hergerichtet werden. Es sollen hierfür auch mehrere Ruheelemente aufgestellt werden, auf denen man nachts den Sternenhimmel besonders gut genießen kann. Wir möchten einen Begegnungspunkt für alle Generationen errichten, dieser soll für die "All"Gemeinheit zur Verfügung stehen. Ebenso wollen wir Schülern und Studenten eine Möglichkeit für eigene Forschungen eröffnen sowie Hobbyastronomen unserer Region einen Treffpunkt anbieten. Die Möglichkeit die Astronomische Entwicklung vom Beobachten mit den Augen über Kleinteleskope bis hin zur Nutzung von gekühlten astronomischen Kameras und digitaler Bildverabeitung wird einen Beitrag zur digitalisierung vor Ort. Denn mit dem steigenden Interesse an unseren Tätigkeiten führen wir ebenso alle Generationen an die Nutzung digitaler Techniken heran und bauen Scheu vor Digitalisierung ab.
gegründet
Status
In Planung
Ort/Region
Krausnick , Dahme Spreewald
Bundesland
Brandenburg
Wirkungsraum
Region
Organisation
Sozialunternehmen
Raum
Großes Haus/Hof
Eine kleine, moderne Sternwarte wird ein Leuchtturmprojekt in dieser Region sein. Zum ersten Mal ist es nicht mehr notwendig, für astronomische Bildung weit fahren zu müssen (Cottbus oder Berlin), sondern diese, vor Ort genießen zu können. Weitere positive Effekte sind die Unterstützung von Lehrkräften bei der astronomischen Ausbildung sowie in den Themen Informationstechnologie und Technik. Die Unterstützung von nachhaltigem, naturnahen Tourismus kommt der weiteren Entwicklung unserer Gemeinde zugute. Das Vorhaben stärkt Bildung vor Ort und fördert einen Austausch zwischen Anwohnern und Besuchern. Es wird zeigen, dass sich Natur, Forschung, Bildung und Nachhaltigkeit mit einem regen Vereinsleben verbinden lassen. Diese Sternwarte hat eine Vorbildfunktion für andere Kommunen, da sie zeigt, wie man in einer begeisterten, aktiven Gemeinschaft das Bildungsangebot einer Region nachhaltig stärken und entwickeln kann. Es ist geplant, über verschiedene Veranstaltungen wie Beobachtungsabende, Bastelnachmittage, Vorträge sowie thematisch passende künstlerische Darbietungen das Projekt bekannt zu machen. Ebenso soll eine Homepage demnächst online geschalten werden, welche weitere Informationen und einen Veranstaltungskalender bieten soll. Außerdem haben wir bereits Kontakt zu Printmedien aufgenommen welche sehr gerne den Fortgang des Projektes dokumentieren und begleiten wollen. Wir waren auch bereits bei Antenne Brandenburg bei der Aktion "Wir halten zusammen" dabei und haben auf unseren kurzen Beitrag im Radio zahlreiche Rückmeldungen bekommen.
Mit unserer Maßnahme möchten wir erreichen, dass der vorbereitete Himmelsbeobachtungsplatz, mit einer ca. 4×4m großen ""Rolldachhütte"", zum Schutz der Geräte ausgestattet wird. Ebenso soll eine 4×8m große Beobachtungsterrasse mit Stromanschluss hergerichtet werden, auf der unter freiem Himmel Beobachtungen stattfinden können. Mithilfe der Maßnahme sollen Geräte, wie zusätzliche Teleskope und große Teleskopmontierungen angeschafft werden, um Vorführungen in einer Gruppe von Menschen zu ermöglichen. Ebenso sollen mithilfe dieser Geräte, die Mitglieder des Vereins Sternwarte Krausnick unter anderem eigene Forschungsarbeiten wie Astrofotografie durchführen können. Die Sternwarte bietet allen Generationen Zugang zu einem Hobby, in dem Sie mehrere Bereiche wie Bilderstellung, Bildverarbeitung, Astronomie und Naturwissenschaften miteinander erleben können.
Für den geplanten Standort wurde bereits durch das Bauordnungsamt eine Bauvoranfrage positiv beschieden. Mit der Grundstückseigentümerin besteht Einigkeit darüber, dass der Verein einen Pachtvertrag, verbunden mit dem Recht zur baulichen Veränderung, erhält. Im Sommer 2023 soll zunächst ein ca. 4×4m großes Sternwartengebäude in Form einer sogenannten "Rolldachhütte" errichtet werden. Daran angeschlossen wird eine Beobachtungsterrasse mit Stromanschluss errichtet. Ab Herbst 2023 sollen die astronomische Ausrüstung, wie benötigte Teleskope und Montierungen, sowie fotografisches- und EDV-Equipment der Sternwarte angeschafft und nach und nach installiert werden. Hierbei wird dann Schritt für Schritt auch der Innenausbau des Sternwartengebäude sowie die Gestaltung des Außengeländes erfolgen. Fertigstellung der Sternwarte ist für April 2024 geplant. Während der Errichtungsphase wollen wir durch Öffentlichkeitsarbeit zusätzliche Interessierte für das Projekt gewinnen.
Wir möchten Mitbürger aus der Gemeinde unabhängig von Alter, Herkunft oder Geschlecht mit dieser Maßnahme erreichen. Es wird gefördert, dass die Mitbürger innerhalb unserer Gemeinschaft mit Begeisterung Ihrer Leidenschaft zur Astronomie nachgehen können. Schüler und Studenten können eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in mehreren Disziplinen in der Sternwarte durchführen. Interessierte aus unserer Region müssen nicht mehr bis Berlin oder Cottbus fahren, um etwas über den Sternenhimmel zu erfahren. Das Projekt wird nachhaltig das Vereinsleben stärken sowie den Zusammenhalt der Mitglieder unserer Gemeinde fördern. Das Projekt schafft eine Verbindung aus Natur und nachhaltigem Tourismus in unserer Umgebung.
Innerhalb der Gemeindevertretung fand das Projekt großen Zuspruch und die entsprechende Bauvoranfrage wurde ohne Gegenstimmen genehmigt. Ebenso arbeiten wir bereits mit der Vereinigung der Sternfreunde zusammen welche als größte Astronomische Interessensvertretung viel Unterstützung und Beratung bietet. Des Weiteren ist bereits eine Zusammenarbeit mit mehreren anderen Sternwarten und Vereinen in der Region gestartet um hier gemeinsame Beobachtungsprojekte und Veranstaltungen anzubieten. Die Bürger der Gemeinde sehen der Fertigstellung des Baus mit großem Interesse entgegen und unterstützen uns tatkräftig bei Bedarf. Auch Gewerbetreibende in der Region wollen uns sachlich und finanziell unterstützen. Mit dem Haus der Astronomie (HdA) in Heidelberg fand eine Abstimmung statt. Dr. Carolin Liefke vom HdA hat umgehend Unterstützung angeboten und eine Vernetzung mit der Partnerschule Friedrich Schiller Gymnasium in Königs-Wusterhausen eingeleitet.
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Der Engagement-Wettbewerb „machen!2023“ würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) suchen die besten 100 Ideen für den Zusammenhalt bei euch vor Ort.
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