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In welchem Kontext helfen Beherbergungen? Warum sind sie wichtig?
Beherbergungen beleben die Lebensqualität vor Ort. Sie fördern nicht nur die Vielfalt des wirtschaftlichen und touristischen Angebots in der Region, sondern sie sind immer auch Orte der Gemeinschaft und Treffpunkte - sowohl für die Gäste, als auch oft für die Menschen vor Ort. So bieten sie immer auch eine Chance, das Gesicht der eigenen Region sichtbar zu machen und gleichzeitige eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Besucher*innen freuen sich generell über eine authentische Atmosphäre und ein Angebot lokaler Produkte. Sei es auf dem Frühstückstisch oder in der Einrichtung der Räume. Lokale Produzent- und Handwerker*innen können hier also Abnehmer für ihre Produkte und Dienstleistungen finden und beide Seiten durch eine langfristige Zusammenarbeit Stabilität in ihrem Betrieb finden. Gleichzeitig wird dabei auch das Traditionsbewusstsein der heimischen Bevölkerung gefestigt. Einheimische haben die Möglichkeit, ihre Kultur, Traditionen und Lebensweise mit den Besuchern zu teilen, was wiederum zu einem größeren Verständnis und Respekt beiträgt. Ab einer gewissen Größe entstehen durch den Betrieb in Gastronomie, Reinigung, Wartung, Betreuung oder auch im Management Arbeitsplätze für Menschen aus dem eigenen oder den Nachbarorten. Selbst ein kleiner Ferienjob kann für Schüler*innen interessant sein.
Wie geht das? Was ist zu beachten? Was brauche ich dafür?
Eine Beherbergung aufzubauen, braucht in jedem Fall Zeit, Engagement und eine gute Planung im Vorfeld. Dabei ist wichtig, die lokalen Besonderheiten im Ort oder der Region, die Bedürfnisse der gewünschten Zielgruppe und die Möglichkeiten oder Abhängigkeiten vor Ort, bspw. durch Infrastrukturen oder dem bereits bestehenden Angebot zu berücksichtigen. Dann gilt es, alle relevanten Faktoren abzuwägen und daraus ein eigenes (Nutzungs-) Konzept für die Beherbergung zu stricken.
Standort und räumliche Qualitäten
Zunächst braucht es natürlich erst einmal Raum oder Fläche, um Übernachtungsmöglichkeiten anzubieten. Wie ist der Ort gelegen, welche Qualitäten hat er? Wie ist die Erreichbarkeit gewährleistet? Wieviel Platz bietet der Raum? Welcher ästhetische oder atmosphärische Anspruch besteht an die Beherbergung?
Zielgruppe und Angebot
Ob das Angebot explizit für Kinder, junge Erwachsene oder ältere Menschen, für Ruhe oder Erlebnis suchende, zum kurzfristigen oder auch zum Bleiben über einen längeren Zeitraum etc. interessant sein soll, wird sich auf das Nutzungskonzept für euren Ort auswirken. Überlegt euch also vorab, wen ihr erreichen wollt und was braucht, um einen für diese Zielgruppe(n) inspirierenden Ort zu schaffen.
Austausch und Kooperationen
Mit Blick auf das Angebot kommt dann auch die Frage nach der Einbindung der vor Ort lebenden Bevölkerung, aber auch den in der Region verankerten Betrieben auf. Bieten sich hier Verbindungen an, um die Beherbergung ko-kreativ zu gestalten und/oder am Laufen zu halten?
Bau und Betrieb
Wer neu bauen, umbauen oder umnutzen möchte, muss sich auch mit gesetzlichen Rahmenbedingungen und Bauvorschriften auseinandersetzen. Und natürlich gilt es auch, den Um- und Aufbau des Betriebs finanziell auf sichere Beine zu stellen. Wer einen gezielten Mehrwert bzw. ein zusätzliches Angebot für die lokale Bevölkerung schafft, hat eventuell auch gute Aussichten auf Förderung. Auch über die Führung eurer Herberge, gerade, wenn es mehrere Köpfe hinter den Entscheidungen gibt, solltet ihr euch vorab darüber austauschen, wie ihr später einmal zusammenarbeiten möchtet.
Kommunikation und Aufmerksamkeit
Am Ende - oder eigentlich besser von Anfang an - kann euch eine gute Kommunikation nach außen dabei helfen, die Herberge aufzubauen. Macht auf euer Vorhaben aufmerksam, beteiligt die Menschen vor Ort an der Entwicklung, ladet frühzeitig ein, euren Ort zu besichtigen - vielleicht sogar, obwohl er noch nicht fertig und geöffnet ist. Nutzt dabei verschiedene Kanäle, von der Lokalpresse bis hin zu den sozialen Medien, um möglichst verschiedene Menschen zu erreichen.
Bei der Entwicklung des Konzeptes kann es also grundsätzlich hilfreich sein, sich von Expert*innen beraten zu lassen oder Hilfe in einem geeigneten Netzwerk zu suchen!
Welches Angebot wäre möglich?
Von der einfachen Wiese als Zeltplatz, über Wohnwägen oder sogenanntes Glamping (“Glamorous Camping”), einzelne Gästezimmer im eigenen Haupthaus oder einem kleineren Nebengebäude bis hin zu einem größeren Gebäude oder ganzem Areal, das ausschließlich als Beherbergungsbetrieb genutzt wird, ist vieles möglich.
Darüber hinaus lassen sich Beherbergungen mit diversem zusätzlichem Angebot kombinieren. Dabei kommt es darauf an, welche Zielgruppe ihr erreichen wollt, welche eigenen Kompetenzen und Bedürfnisse ihr als Initiator*innen habt, welches Angebot in der Region bereits besteht und was der Ort für Möglichkeiten bietet.
[Diese Texte wurden (zum Teil) unter Zuhilfenahme von ChatGPT erstellt.]
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