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Inklusion voranbringen bedeutet, dafür zu sorgen, dass die Umwelt an die Voraussetzungen der Menschen angepasst wird, sodass jeder selbstbestimmt, gleichberechtigt und unabhängig am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann.
In welchem Kontext hilft es, Inklusion voranzubringen? Warum ist das wichtig?
Menschen mit Behinderung werden zu oft noch aus dem Alltagsleben ausgeschlossen, weil sie aufgrund ihrer Beeinträchtigung bei Aktivitäten, Veranstaltungen oder Ähnlichem nicht mitmachen können oder nicht erwünscht sind. Sie sollten allerdings wie alle anderen Menschen die Möglichkeit dazu haben, um selbstbestimmt an unserer Gesellschaft teilhaben zu können. Es sollte das Ziel sein, eine inklusive Gesellschaft zu gestalten, vorhandene Hindernisse und Vorurteile abzubauen und einen respektvollen Umgang und ein tolerantes Miteinander zu schaffen. Durch Inklusion werden gleiche Chancen ermöglicht, die Lebensqualität der eingeschränkten Menschen erhöht und Zusammenhalt und Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. Wenn das gegeben ist, kann jeder seine Persönlichkeit entfalten und sich weiterentwickeln.
Wie geht das? Was ist zu beachten? Was brauche ich dafür?
Bietet Beeinträchtigten eure Hilfe an, sowohl vor Ort als auch im Vornhinein! Sie sollten ihre Fragen und Bedenken jederzeit an euch loswerden können. Ihr könnt Menschen mit Behinderung auch gleich in eure Planungen mit einbeziehen.
Sind eure Räumlichkeiten gut zu erreichen? Seid ihr auf unterschiedliche Bedürfnisse eingestellt? Ihr solltet Barrieren erkennen und Lösungen finden, die für möglichst viele Menschen funktionieren. Macht eure genutzten Räumlichkeiten möglichst barrierefrei bzw. behindertengerecht! Generell könnte während eures Projekts ausreichend Assistenz für Menschen mit Behinderung zur Verfügung stehen, z. B. um beeinträchtigten Menschen dabei behilflich zu sein, in die entsprechenden Räume zu gelangen. Damit die Kommunikation miteinander möglich ist, solltet ihr klar, deutlich, langsam und in kurzen Sätzen sprechen. Bei Führungen und Ausstellungen sollten Gegenstände barrierefrei und in angemessener Höhe zugänglich sein. Bei Arbeitstischen sind Höhe und Unterfahrbarkeit wichtig. Rollstuhlfahrer benötigen für Wege und Sitzplatz 90 x 150 cm Platz. Macht dann auch sichtbar, dass eure Angebote für Menschen mit Behinderung wahrnehmbar sind!
Eure Website, euer Internetportal und eure Social-Media-Kanäle sollten in leichter Sprache verfasst und alles gut zu erkennen sein mit der Möglichkeit, es sich vorlesen zu lassen. Videos sind mit Untertiteln zu versehen.
Welches Angebot wäre möglich?
- Behindertenbeirat
- Behindertenwerkstatt mit begleitenden Diensten, Inklusionshotel
- diverse inklusive Projekte
Mehr erfahren
Andere Webseite
Barrierefreie Erwachsenenbildung. Ein Praxisleitfaden für mehr Barrierefreiheit und Inklusion in der Weiterbildung
Im Buch "Barrierefreie Erwachsenenbildung. Ein Praxisleitfaden für mehr Barrierefreiheit und Inklusion in der Weiterbildung" könnt ihr nachlesen, welche Punkte zur Erreichbarkeit erfüllt werden sollten. Des Weiteren gibt es wichtige Hintergrundinfos zum Umgang mit Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit, Hörschädigung und Gehörlosigkeit, psychischen Krankheiten/Beeinträchtigungen und Lernschwierigkeiten.
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen hat Informationen, Handreichungen, Projektbeispiele und Arbeitsmaterialien zur Inklusion zusammengestellt. Führt einmal den Barrieren-Check oder den Schnelltest für eure Website durch!