Ihr Browser ist veraltet und wird von dieser Web-App nicht mehr unterstützt. Einige Funktionalitäten könnten daher eingeschränkt oder gar nicht verfügbar sein. Um die Applikation in vollem Umfang nutzen zu können, aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neuste Version.
In welchem Kontext hilft es, Wissen zu teilen? Warum ist das wichtig?
Durch das Teilen von eigenem Wissen kann man sich gewinnbringend in Communities einbringen und andere in ihrer Arbeit oder beim Erreichen von Zielen unterstützen. Dadurch kann man vermeiden, dass andere Menschen dieselben Fehler wie man selbst machen. Sie können bessere Entscheidungen treffen, Innovationen schneller voranbringen, erzielen bessere Leistungen, sind produktiver und arbeiten effektiver.
Indem man sein Wissen an andere weitergibt, reflektiert man es und festigt es, sodass es letztendlich ins Langzeitgedächtnis übergeht. Die, mit denen man Wissen geteilt hat, geben einem Wissen zurück, wodurch man wiederum sein eigenes Wissen erweitert. Man bekommt Feedback, neue Perspektiven, Anregungen, Ideen und Verbesserungsvorschläge.
Wer sein Wissen mit anderen teilt, trifft viele neue interessante Leute, knüpft Kontakte, macht sich Freunde, genießt hohes Ansehen und wird weiterempfohlen. Das bringt einen selbst weiter und kommt laufenden und kommenden Projekten zu Gute. Anderen Menschen zu helfen, macht glücklich und gibt Energie, nach vorne zu schauen. Eine Teamarbeit oder ein Projekt ist erst erfolgreich, wenn alle Beteiligten bereit sind, ihr Wissen vertrauensvoll und aktiv einzubringen.
Wie geht das? Was ist zu beachten?
Mit Leuten aus dem Team sowie mit Gleichgesinnten sollte man sein Wissen teilen. Ein Weg, das zu tun, ist per Internet: auf Wikipedia, Social Media, einer Webseite, einem Blog, Podcast, in einem Newsletter, auf Youtube oder mit einem E-Learning-Autoren-Tool. Bilder, Video- und Audiodateien machen euer Wissen lebendig und erregen Aufmerksamkeit. Vor Ort könnt ihr entweder ausführlich euer Wissen mit anderen in Form von Vorträgen und Workshops teilen oder kurz und knapp in Form von Best-Practice-Beispielen, Tipps und Tricks oder anderen Infos. Ihr könnt ein Buch schreiben und z. B. online veröffentlichen. Stellt sicher, dass euer geteiltes Wissen auf dem neuesten Stand ist! Wenn sich Leute bei etwas schwer tun, gebt ihnen wertschätzendes Feedback und bietet ihnen an, sie mit eurem Wissen zu unterstützen!
Wissen geteilt wird am besten dort, wo man sich konkurrenzfrei, sicher und wohl führt. Verzichtet nicht aufs Teilen von Wissen, nur weil ihr denkt, dass jemand dadurch besser als ihr werden könnte oder ihr ausgenutzt werdet! Freut euch vielmehr mit anderen über ihre dank eures geteilten Wissens erreichten Erfolge! Jeder sollte die Vorteile des Fragens, des Wissensaustauschs und des Feedbacks verstehen und anschließend Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Dazu müssen all jene, welche Informationen, Wissen und Erfahrungen offen teilen, gelobt und gefördert werden. Um zu motivieren und Anreize am Wissensaustausch zu schaffen, belohnt die Teilnahme an diesem und feiert Erfolge! Z. B. können die Teilnehmer in einem Newsletter erwähnt oder ihnen mehr Verantwortung übertragen werden.
Überlegt, welches Wissen den Leuten in eurer Umgebung fehlt und wovon die meisten profitieren könnten! Dazu könntet ihr Abstimmungen oder Meinungsumfragen durchführen.
Was brauche ich dafür?
Ein Experte in etwas zu sein, hat nicht immer etwas mit einem Studium, Berufserfahrung, einer Qualifikation, einem Jobtitel oder einer Hierarchiestufe zu tun. Ein Experte ist vielmehr jemand, der andere von seinem Thema begeistern und inspirieren kann. Werden Fragen gestellt, die man nicht beantworten kann, kann man die Antwort einfach bei nächster Gelegenheit nachlesen. Ihr könnt sogar das Wissen von anderen zusammentragen und vermitteln, sofern ihr dieses auch entsprechend deklariert.
Es ist wichtig, persönlichen Kontakt zu eurer Zielgruppe sowie zu anderen Experten eures Spezialgebiets zu haben, z. B. aus der Umgebung. Eine Zusammenarbeit mit anderen Wissensteilern erhöht eure Reichweite und euren Bekanntheitsgrad. Bei Veranstaltungen und Treffen eures Themas könnt ihr euch als Redner anbieten oder erst einmal als Zuhörer teilnehmen, um Leute kennenzulernen bzw. euch zu vernetzen.
Wichtige Abwägungen
Entscheidet euch, ob ihr mit eurem Wissen Geld verdienen wollt (vielleicht müsst ihr es auch, um euch selbst zu erhalten) oder ob ihr einfach nur an euren Mitmenschen interessiert seid und ihnen helfen wollt!
Welches Angebot wäre möglich?
- Workshops, Seminare, Kurse, Tagungen, Konferenzen
- Ausstellungen
- Bürgergespräche, Beratung
- (Umwelt-)Bildung mit Schulen und Menschen aus der Nachbarschaft
- Workcamps, Sommercamps, Sommeruniversität, Lernreisen
- Reallabore, Lernnetzwerke
- Wissensdatenbank
- Gründungsbegleitung
- (Rad-)Tour/Wanderung mit Input
- Checklisten, Ressourcenlisten, Spickzettel, Leitfäden
- Artikel (evtl. mit anschließendem vom Leser zu beantwortenden Quiz)
Auf der Webseite die Wissensspende - neue Impulse für Social Profit könnt ihr euer Wissen für kleine und mittelständische gemeinnützige Organisationen und Projekte spenden, die auf Kostenfreiheit von neuem Wissen angewiesen sind. Somit könnt ihr euer Wissen dort einfach und direkt für das Gemeinwesen teilen. Wann, wie lange und ob digital oder vor Ort, könnt ihr selbst entscheiden.